Musikalische Früherziehung


Musikalische Früherziehung

Bitte melden Sie Ihr Kind rechtzeitig zu den Kursen der Musikalischen Früherziehung an, da es nur eine begrenzte Anzahl von Plätzen gibt. Informationen zu aktuellen Kurse und Belegungen erfahren Sie über unser Büro.


Kursstärke der Gruppen: 7 – 11 Kinder
Alter der Kinder: ab 2 ½ - 5 Jahre in altershomogenen Gruppen
Kursgebühr: 30 € monatlich
Kursleitung: Olena Goltseva


Ziele der Musikalische Früherziehung

  • Freude am Musikmachen und Musikhören
  • Erwerb eines Repertoires von Liedern, Versen, Spielen und Tänzen 
  • Vermittlung von Spieltechniken auf elementaren Musikinstrumenten
  • Sensibilisierung der Wahrnehmung (genaues Hinhören, Beobachten, Spüren)
  • Förderung von Spontaneität, Flexibilität und Fantasie durch z.B. Gestalten von musikalischen Geschichten
  • Erweiterung des individuellen Bewegungsrepertoires und der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten

Ein paar Eltertipps, die für das Gelingen des Musikunterrichtes wichtig sind

  • Für Mutter/Kind-Gruppen: Eltern sind aktive Spielpartner, denn der Umgang mit Musik wirkt beispielhaft und wird vom Kind imitiert.
  • Die Kinder entscheiden selbst, ob sie „aktiv“ mitmachen wollen. „Inaktive“ Kinder hören und schauen besonders aufmerksam zu und verinnerlichen im Stillen. Sobald sie Vertrauen gefasst haben,  kommen sie von alleine.
  • Kinder lieben Wiederholung. Geben Sie Rückmeldung, wenn Ihrem Kind ein Lied besonders gut gefällt. Das bekannte „Nochmal“ tut den Kindern gut und bietet Sicherheit
  • Die Freude an der Musik ist das Ziel, nicht die messbare Leistung.
  • Pünktlichkeit ist Bedingung für einen stimmungsvollen Stundenbeginn. Schon der Weg zur Musikschule gehört zum Unterricht. Abgehetzte Kinder (und Eltern) brauchen viel Zeit, um sich für die Musik zu öffnen.
  • Eine Trinkflasche kann mitgebracht werden, denn Singen und Bewegung machen durstig. Dennoch sollten vor der Stunde die
  • Grundbedürfnisse des Kindes (Trinken, Essen, Gang zur Toilette) gestillt sein, damit es möglichst wenige Störungen während des Unterrichts gibt.
  • Mitgebrachte Lieblings-Kuscheltiere können gerne vom Klavier aus zusehen. So wird die Bewegungsfreiheit des Kindes gewährleistet

Der frühe Musikunterricht in der Gesellschaft

Erziehung und Bildung sind die zentralen Aufgaben der Gesellschaft. Jedes Kind hat ein Recht auf Förderung und Stärkung seiner Fähigkeiten und Intelligenz. Musikschulen sind kulturelle Lernorte, die ein aktives und anregendes Umfeld dafür bieten.

Wie wichtig Musik für die Entwicklung unserer Kinder ist

Heute wird der Alltag von einer musikalischen Geräuschkulisse überschwemmt. Deshalb ist es für die Entwicklung von Musikalität und auch generell für eine gesunde Entwicklung wichtiger denn je, das Wachsen mit Musik sorgsam zu fördern und zu pflegen. Musizieren und mit Musik leben stärkt die Entwicklung von Intelligenz und Erlebnisfähigkeit.

Die Hirnforschung hat bestätigt, dass Musik die Struktur des Gehirns positiv verändert. Frühe Musikpädagogik ist die Basis und Schaltstelle für viele Arten des Lernens. Musik ist zweckfrei, an Emotionen gebunden und stärkt die Lernmotivation: Gefühle entscheiden, was das Kind lernt. Musik wirkt wie ein Kraftwerk, das nach allen Seiten strahlt: Motorik und Sensorik, Emotionen und Sozialverhalten, Kognition und Gedächtnis bilden zusammen ein ganzheitliches Netzwerk.