Oboe


Oboe

Die Oboe gehört zur Familie der Holzblasinstrumente. Der Name Oboe stammt aus dem Französischen und bedeutet „hohes“ oder „lautes Holz“ und beschreibt sehr gut den durchdringenden aber auch schönen und reinen Klang des Instruments. Die Oboe wird, im Gegensatz zur Klarinette, durch ein Doppelrohrblatt zum Klingen gebracht. Wenn sich das Orchester einstimmt, gibt die Oboe den Ton an, nach dem sich alle anderen Instrumente richten. Albrecht Mayer ist übrigens ein berühmter Oboist, der oft im Radio zu hören ist.

Zusammenspiel

Unsere Akademie ermöglicht fortgeschrittenen Spielern das Zusammenspiel zum Beispiel mit Pianisten oder anderen Bläsern.

Anfangsalter

Ab 8 - 9 Jahren

Leihinstrumente

Über den Kauf oder das Leihen eines Instrumentes können sich Interessenten bei dem jeweiligen Fachlehrer oder im Büro der Akademie informieren.

Frederike Timmermann

geboren 1983 in Münster

Ausbildung

Frederike Timmermann begann ihre musikalische Laufbahn im Alter von sechs Jahren mit dem Blockflötenspiel. Ab 1994 erhielt sie neben Klavier und Gesang Oboenunterricht an der Westfälischen Schule für Musik bei Klaus Storm. Seit 2001 war sie für drei Semester Jungstudentin bei Prof. Gernot Schmalfuß an der Musikhochschule Detmold. Ab 2002 studierte sie in der Klasse von Prof. Klaus Becker an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. 2008 erlangte sie ihr Diplom und besucht dort seitdem die Solistenklasse. Frederike Timmermann war mehrfach, sowohl solistisch als auch kammermusikalisch, Preisträgerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“. Sie war Mitglied im Landesjugend- und Landesjugend-Kammerorchester NRW. 2002 erhielt die Oboistin ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Stuttgart zum Besuch der Bayreuther Festspiele und den Sparkassenförderpreis des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes. Im Sommer 2007 spielte Frederike beim Schleswig-Holstein Musik Festival unter der Leitung von Zoltan Kocsis.

Schwerpunkt musikalisch / künstlerischer Arbeit

2009 bis 2010 Solooboistin am Staatstheater Braunschweig und weitere Engagements in Orchestern, als Kammermusikerin ist sie Mitglied im Weimarer Bläserquintett, das mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet wurde und das in das Förderpro-gramm der Stiftung aufgenommen wurde. Im Oktober 2004 gewann das Quintett in Dubrovnik/Kroatien den European Music Prize for Youth der emcy sowie den Publikumspreis. Im September 2005 war es beim internationalen Kammermusikwettbewerb in Interlaken mit einem 3. Preis erfolgreich. 2006 wurden die Musiker beim renommierten Internationalen ARD-Wettbewerb mit einem hervorragenden 3. Preis ausgezeichnet. 2010 wurde das Ensemble beim Deutschen Musikwettbewerb mit einem Preisträgerstipendium der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler ausgezeichnet. Das Quintett konzertierte bereits in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, beim Marler Debüt, auf Schloss Monrepos und bei den Angeliter Sommerkonzerten sowie beim Orlandofestival.